
Inhalte der CLTC-S-Schulung
„Anhand der Videodaten lässt sich nachweisen, dass die Lehrkraft
im Durchschnitt doppelt soviel spricht, wie alle Schüler zusammen.“
Studie DESI (Deutsch Englisch Schülerleistungen International)
i. A. der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland
Mitarbeiter von morgen benötigen Fremdsprachen
Schüler/innen müssen für ihre berufliche Zukunft das Kommunizieren in Fremdsprachen erlernen. Das beinhaltet die wichtigsten Aspekte und Grundlagen interkultureller Verständigung. Doch die Vermittlung von Fremdsprachen im deutschen Schulunterricht ist immer noch auf das Sprachwissen ausgerichtet, nicht auf das Sprachkönnen.
Schüler müssen im Unterricht sprechen
Die Lehrer/innen haben die schwierige Aufgabe, ihre Schüler auf berufliche Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Dazu benötigen sie aber einen entsprechenden didaktischen Ansatz, der ihnen dabei hilft, den Unterricht zu gestalten und durchzuführen.
Im Mittelpunkt des Fremdsprachenunterrichtes müssen Kommunikationssituationen stehen. Auf diesem Wege werden die Schüler/innen zum direkten Dialog und zum gemeinsamen Gespräch miteinander geführt. Die Kommunikationssituationen dürfen dabei nicht berufliche Situationen eins zu eins in den Unterricht überführen, da die Schüler/innen sich noch nicht in ihre Rolle in diesen Situationen versetzen können. Lehrer/innen müssen dazu befähigt werden, Kommunikationssituationen zu entwickeln, mit denen sich die Schüler/innen identifizieren können.
Je nach Bedarf und Schulform
Die Fortbildung CLTC-S vermittelt die methodische Basis, um Szenarien in einer Fremdsprache in den Unterricht zu integrieren und je nach Leistungsniveau und Lernbedarf Kommunikationssituationen für die Schüler/innen zu konzipieren. Die Fortbildung ist für Fremdsprachenlehrer/innen und für Sachfachlehrer/innen konzipiert worden. Bisher haben Lehrer/innen der Schulformen Berufsschule und Gymnasium die Kurse belegt.

